Archiv für November 2006

Flippers Forever

Dachte ich doch bis vor kurzen, „Wir tanzen Polka denn wir lieben Germany“ von Heino (welcher dieser Tage übrigens den schönen Begriff „altersschwul“ in einem Interview verwendete) wäre das Absurdeste,was der deutsche Schlager zu bieten hätte, wurde ich nun bei einem Abstecher zu Saturn eines Absurderen belehrt. Das neue Werk der sowieso legendären Flippers trägt allen Ernstes den Titel „Du bist der Oscar meines Herzens“!?! Ich muss mal Heino kontaktieren, ob es sich auch hierbei um einen Fall von „altersschwul“ handelt. Sollte dem so sein, würde meine Verehrung von Manfred, Olaf und Bernd ungeahnte Höhen erreichen, obwohl besonders Manfred durch sein filigranes E-Schlagzeugspiel eh schon eine Ikone ist. Ein weiters Indiz in dieser Richtung wäre, dass ein anderer Song auf besagter Veröffentlichung „Du malst den Regenbogen“ tituliert wurde, während sie bereits 1993 zum „Tanz unterm Regenbogen“ aufriefen.

Auch wäre es wünschenswert, bei der nächsten Demo mal statt der üblichen Gassenhauer die Flippersrevolutionshymne „Die rote Sonne von Barbados“ aus dem Lauti erschallen zu lassen, die Antiimpfraktion wird sich bedanken.

Wenn das Borat wüsste..

Israelisches Expertenteam behandelt HIV-infizierte Kinder in Kasachstan
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Eine israelische Delegation kam zur Behandlung von 80 mit HIV infizierten
Kleinkindern nach Kasachstan.

80 Babys und Kinder im Alter bis fünf Jahre haben anscheinend aufgrund eines
Fehlers kontaminierte Blutkonserven erhalten und sich infolgedessen mit HIV
infiziert. Die Behörden waren hilflos, denn das Land hat keinerlei Erfahrung im
Umgang mit HIV bei Kindern.

Israel war weltweit das erste Land, das dem muslimischen Land Hilfe anbot. Als
der neue israelische Botschafter, Ran Ishai, in Kasachstan ankam, bat der
Gesundheitsminister sofort um ein Treffen: „Ich kenne Sie und weiß Ihre
Erfahrung zu schätzen“, sagte er, „dies ist eine sehr schwere Stunde für uns
und jede Hilfe wird begrüßt. Kinder stehen bei uns über allem“.

Botschafter Ishai konnte innerhalb von 24 Stunden mitteilen, dass ein
Expertenteam auf dem Weg sei. Zu der israelischen Delegation gehörten der
Leiter der Aids-Abteilung im Sheba-Krankenhaus, Dr. Itzik Lewi, sowie eine
leitende Krankenschwester des Gesundheitsministeriums.

In drei Tagen hat das Team 50 Kinder und Babys untersucht. Die Behandlung hat
großes Interesse in der Presse geweckt. Die Israelis wurden als internationale
renommierte Experten beschrieben. In einem Dankesschreiben an Außenministerin
Livni schrieb der kasachische Außenminister: „Abgesehen von der Menschlichkeit
und der Moral, die Israel gezeigt hat, ist die Tat ein weiterer Schritt in der
Freundschaft und der guten Beziehungen zwischen den Staaten und Völkern.
Niemals werden wird die Freigebigkeit und Freundschaft vergessen, die Sie
gezeigt haben.“ (Yedioth Ahronoth, 23.11.06)

Israels Sicherheitszaun rettet Leben

Führer des Islamischen Jihad: Israels Sicherheitszaun ist bedeutendes
Hindernis
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Der Führer des Palästinensischen Islamischen Jihads (PIJ), Ramadan Shalah, gibt öffentlich zu, dass Israels Sicherheitszaun
ein bedeutendes Hindernis für die Terrororganisation darstellt, „wenn es ihn
nicht gäbe, sähe die Situation ganz anders“.

• Am 11. November 2006 gab PIJ Führer Abdallah Ramadan Shalah dem Hisbollah
Fernsehsender Al Manar TV ein langes Interview. Während des Interviews bekannte
er das erste Mal, dass Israels Sicherheitszaun ein wichtiges Hindernis für die
Terrororganisationen („Widerstand“) sei.
• Er merkte an, dass die Selbstmordanschläge (istishhad) die „strategische
Wahl“ des palästinensischen Volkes sei, und zum Ziel hätten, in der Schlacht
gegen einen überlegenen Feind „ein Gleichgewicht zwischen Gewalt und
Abschreckung zu erzeugen“. Ramadan Shalah gab an, dass die Terrororganisationen
gewillt seien, Selbstmordanschläge weiterhin auszuführen. Jedoch sei deren
Zeitplanung und Möglichkeit der Ausführung von der Westbank aus von anderen
Faktoren abhängig. „Zum Beispiel gibt es den Trennungszaun, der ein Hindernis
für den Widerstand ist, und wenn es ihn nicht gäbe, sähe die Situation ganz
anders aus“.
• In den letzten paar Jahren ist ein ständiger Rückgang der Anzahl
Selbstmordanschläge belegt. Dies lässt sich auf verschiedene Faktoren
zurückführen, einschließlich der (teilweisen) Errichtung des Sicherheitszaunes.
Der Sicherheitszaun hält Terrororganisationen ab, Selbstmordattentäter nach
Israel einzuschleusen, obwohl diese weiterhin nach den Schwachpunkten im Zaun
suchen.
• Mit der Unterstützung von Syrien und dem Iran ist die PIJ in den vergangenen
Jahren zu der palästinensischen Terrororganisation geworden, welche die meisten
Selbstmordanschläge ausgeführt hat. Im Jahre 2005 (während der so genannten
„Kampfpause“/ Hudna) hat die Organisation fünf tödliche Selbstmordanschläge in
Israel ausgeführt, zwei weitere in 2006. Die teilweise Fertigstellung des Zauns
und die erfolgreichen Anti-Terror-Maßnahmen der IDF in Samaria (ein Mittelpunkt
der Infrastruktur der Terrororganisation) haben tatsächlich die Ausführung
dieser Selbstmordanschläge verhindern können (obgleich sie nicht gänzlich
unterbunden werden konnten). Solche Angriffe, wie sie von Ramadan Shalah
genannt wurden, sind der bevorzugte modus operandi der PIJ und der Funktionäre
der Organisation, die erst kürzlich ihre Absicht geäußert haben, diese
weiterhin als Waffe gegen Israel einzusetzen.

On the other side

Mich beschlich heute in der Mensa ein seltsames Gefühl, als sich aus der hinter mir anstehenden Gruppe von mutmaßlichen Social Science Studierenden ein Gothic mit den Worten: „Ich warte auf der anderen Seite auf Euch“ löste. Zudem leide ich seitdem an einem schrecklichen Ohrwurm des alten Gruftschlagers „On the ohther side“ der Kombo Silke Bischoff..

Sex `n Drugs `n Sitcom

Obwohl der ein oder die andere bereits darüber berichtet hat, erscheint mir folgende Eskapade doch erwähnenswert:

Willy Tanner aka Max Wright hat sich beim Crack-Rauchen und Obdachlose oral befriedigen filmem lassen und war dann anscheinend so berauscht oder erschöpft, dass ihm das Filmchen abhanden gekommen ist..Seitdem ich das erfahren habe werde ich von strangen Visionen verfogt, der gute Max könnte sich in den Drehpausen am Set in den Wohnwagen des Trevor Ochmonek Darstellers geschlichen und jenen zum Qualmen und Wackeln gebracht haben-wirklich keine erotische Vorstellung! Nun fragt man sich: Gab es vielleicht schon in der Vergangenheit Hinweise darauf, dass sich hinter Max biederer Fassade solches Glamrockstarpotential verbarg?
Fest steht auf jeden Fall, dass es in einer ALF Folge den legendären Dialog gibt:
Willy „Ich muss euch was erzählen..“
ALF „Was, das du heimlich Kates Schlüpfer anziehst?“
Willy: „Woher weisst du.., äh, Nein, das ist es nicht, was ich erzählen wollte.“